Lange Haare Wiki

alle # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Kopfhaut

Als Kopfhaut wird der Teil der menschlichen Haut bezeichnet, der die Schädeldecke bedeckt. Aus der Kopfhaut wächst markhaltiges, pigmentiertes Haar, das im Vergleich zur restlichen Körperbehaarung kräftiger und deutlich länger ist. Die Kopfhaut ist vergleichsweise dünn, die unter der schmal ausgebildeten Epidermis liegende Lederhaut ist Sitz einer Vielzahl von Haarfollikeln, Talgdrüsen und Schweißdrüsen. In der Unterhaut ist viel Fett eingelagert. Dieses Fett und der Talg dient eigentlich dazu, die zarte Kopfhaut vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen und beeinflusst maßgeblich das Haarwachstum.

Ähnlich wie Haartypen können auch die Kopfhauttypen unterschieden werden:

Von normaler Kopfhaut spricht man, wenn Fetthaushalt und Feuchtigkeitshaushalt im Gleichgewicht sind. Ist die Kopfhaut normal, ist in der Regel auch das Haar gesund.

Produzieren die Talgdrüsen übermäßig viele Lipide, geben also zu viel Talg ab, kann das Haar diesen Überschuss nicht mehr aufnehmen. Die folge solch einer öligen Kopfhaut sind fettige Haare.

Ist die Kopfhaut besonders sensibel, liegt eine Unterversorgung mit Lipiden, Fetten und Feuchtigkeit vor. Dadurch trocknen Haut und Haare aus.

Schuppen können die Folge zu fettiger oder zu trockener Kopfhaut sein. Bei fettigem Haaransatz sind die Schuppen oft kleieartig verklebt, bei trockenem Ansatz wird zu viel der obersten Hautschicht zu früh abgestoßen.

Je nachdem, welche Bedingungen auf der eigenen Kopfhaut herrschen, gibt es Pflegewirkstoffe in Shampoos, Conditionern und Co., die versuchen, Mangel oder Überschuss an Nährstoffen gezielt auszugleichen. Die richtige Pflege ist also die wichtigste Ausgangsbasis für gesundes Haar. Und die Kopfhaut ist dabei der wichtigste Schlüsselfaktor. Wer unsicher ist, wie seine Kopfhaut aufgestellt ist, kann beim nächsten Friseurbesuch eine Haaranalyse durchführen lassen.