Schöne und gepflegte Haare mit Haarseife - so geht’s

Alternativen zu herkömmlichem Shampoo werden immer gefragter. Supermarktshampoo beinhaltet synthetische Tenside, Parabene und Silikone. Außerdem sind sie in Plastikflaschen verpackt. Das ist nicht nur wenig umweltverträglich, sondern stellt Euch auch bei jeder Flugreise vor die Herausforderung, flüssiges Shampoo in Handgepäck tauglichem Format zu organisieren. Das gilt umso mehr, wenn Ihr spezielles Shampoo braucht, das eurer Haarstruktur gerecht wird.

Die Vorteile von Haarseife gegenüber Flüssigshampoo

  • Haarseife ist oftmals gar nicht, und wenn, dann in Papier verpackt. Sie kommt also komplett ohne Plastik aus.
  • Für die Herstellung von Haarseife wird auf verseifte Naturöle zurückgegriffen. Vielmals wird dabei sogar Palmöl durch Avocado-Öl oder Rizinusöl ersetzt.
  • In Haarseifen kommt auch nur maximal 5% Glycerin zum Einsatz. Das verhindert, dass Eure Haare nach der Wäsche fettig und strähnig aussehen.
  • Die Seife für Eure Haare ist viel ergiebiger, als herkömmliches Shampoo. Eine 80 Gramm-Seife kann Euch bis zu 750 ml Flüssigshampoo ersetzen.
  • Nach einer Wäsche mit Haarseife sind Eure Haare oft voluminöser und griffiger als nach der Wäsche mit Shampoo.
  • Haarseife ist fest. Darum könnt Ihr sie auch bei Flugreisen problemlos im Handgepäck unterbringen ohne auf die Regelung zur Mitnahme Flüssigkeitsmengen zu achten.

Was Ihr bei der Haarpflege mit Haarseife beachten müsst

Überprüft vor der Haarwäsche mit Haarseife die Wasserhärte in Eurem Wohnort. Denn die natürlichen Tenside bilden in Verbindung mit besonders hartem, also kalkhaltigem Wasser eine sogenannte Kalkseife. Die Bestandteile des Kalks im Wasser entzieht der Haarseife so ihre Wirkkraft. Eure Haare werden sich darum strähnig, gummi-artig und unsauber anfühlen. In herkömmlichem Shampoo wird diesem Effekt durch die Beimengung von Wasser enthärtenden Zusatzstoffen entgegengewirkt. Doch es gibt Rettung!

Ihr könnt entweder in einen Duschkopf-Wasserfilter investieren oder aber Ihr greift auf ein altes Hausmittel zurück. Dazu bereitet Ihr vor der Haarwäsche eine Lösung vor, für die Ihr Wasser mit Essig oder Zitronensäure mischt. Damit spült Ihr Eure Haare nach der Haarwäsche aus.

Übrigens: Wenn Ihr Haarseife verwenden möchtet, achtet darauf, dass es sich wirklich um dieses Produkt handelt. Sogenannte Shampoo Bars, Shampooseife oder festes Shampoo klingen zwar ähnlich an und die Begriffe werden häufig synonym verwendet. Oft sind es aber schlicht und ergreifend herkömmliche Shampooprodukte, denen das Wasser entzogen wurde. Alle anderen Inhaltsstoffe sind dann aber immer noch drin, auch die synthetischen und problematischen.

So funktioniert die Haarpflege mit Haarseife

Es gibt ein paar Dinge, an die Ihr Euch bei der Umstellung von Shampoo auf Haarseife gewöhnen müsst. Zunächst einmal schäumen Haarseifen weniger als Shampoos. Und solltet Ihr die Haare nach der Wäsche mit der gerade erwähnten sauren Rinse ausspülen, ist auch das ein wenig aufwändiger. Eventuell dauert die Haarwäsche auch etwas länger, bis Ihr wirklich Euer gesamtes Haar eingeseift habt.

Das liegt daran, dass Ihr mit der Haarseife die einzelnen Strähnen Eurer Haarpracht einseifen müsst. Aber, wenn Ihr statt den Kopf direkt und die Haare nach und nach einseift, die Haarseife zunächst in den Händen aufschäumt, geht es etwas einfacher. Noch leichter geht es, wenn Ihr die Haarseife mit einem Messer in mehrere handliche Stücke zerteilt. Das hat außerdem den Vorteil, dass Ihr den Rest trocken lagern könnt und er damit frischer und noch ergiebiger bleibt.

Welche Haarseife passt zu welchem Haartyp?

Es gibt mittlerweile für viele unterschiedliche Haartypen passende Haarseifen. Einzig für gefärbte, gebleichte oder colorierte Haare lässt eine passende Lösung aktuell noch auf sich warten. Alle anderen haben aber keine Schwierigkeiten, eine Haarseife zu finden.

  • Wenn Ihr trockene und spröde Haare habt, achtet darauf, dass Eure Haarseife einen hohen Anteil Olivenöl besitzt. Auch Haarseifen mit viel Kokosöl sind perfekt für die Pflege trockener Haare geeignet. Wichtig ist, dass die Haarseife besonders rückfettend ist.
  • Habt Ihr eher schlappe Haare und wünscht euch mehr Volumen? Dann sucht Euch idealer Weise eine Haarseife mit Meeressenzen aus. Inhaltsstoffe wie Meersalz und Algen pushen Eure Haare.
  • Leidet Ihr hingegen unter trockener oder empfindlicher Kopfhaut, dann sind Inhaltsstoffe wie Honig perfekt, um Eure Haut zu beruhigen, Rötungen vorzubeugen und Schuppenbildung zu vermeiden.
  • Auch für fettige Haare gibt es Haarseifen in passender Zusammensetzung. Wenn sie Zitrone oder Rosmarin beinhalten, sind sie toll, um die Talgproduktion der Kopfhaut im Zaum zu halten. Haarseifen mit Aloe Vera können den unangenehmen Glanz verringern. Schaut bei fettigen Haaren nach Haarseife mit möglichst wenig Überfettung.
  • Spröde oder brüchige Haare könnt Ihr mit Haarseifen mit Avocado-Öl und Reismilch sehr gut pflegen und die Schäden in den Griff kriegen.

Wie geht es nach der Haarwäsche weiter?

Mittlerweile gibt es auch Conditioner, der in Seifenform angeboten wird. Ihr könnt also auch bei der Verwendung von Haarseife Euer gewohntes Pflegeritual beibehalten. Das Kämmen klappt bei den meisten Haarseifen besser, wenn die Haare handtuchtrocken sind. Grundsätzlich solltet Ihr Eure Haare aber ohnehin nicht kämmen, wenn sie noch nass sind. Nass sind Eure Haare noch anfälliger und können schnell brüchig werden. Und mit ein paar wichtigen Tipps zum richtigen Haare Trocknen gelingt es Euch im Handumdrehen, Eure Haarpracht nicht nur zu trocknen, sondern rundum zu pflegen.

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