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Nitrofarbstoffe ersetzen Oxidationsmittel in Tönungen und Intensivtönungen

Nitrofarbstoffe gehören zu den Direktziehern, wie sie vor allem bei Tönungen und Intenstivtönungen zum Einsatz kommen. Diese semipermanenten Färbungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nach einer bestimmten Anzahl Haarwäschen wieder verblassen. Das liegt an der Eigenschaft der Nitrofarbstoffe. Diese dringen zwar unter die Oberfläche der Haare vor, sind allerdings aufgrund eines Mangels an Ladungen nicht besonders licht- und waschecht. In der Folge waschen sich Tönungen wieder aus.

In semipermanenten Haarfarben ersetzen Nitrofarbstoffe Oxidationsmittel, wodurch das Haar beim Einfärben weniger Schaden nimmt. Dennoch lassen sich mit den vorrangig gelben, orangefarbenen und rötlichen Molekülen der Nitrofarbstoffe sowohl natürliche Farbtöne, als auch künstliche Nuancen gestalten. Ein Nachteil der stofflichen Eigenschaften von Nitrofarbstoffen ist, dass sie nur ein geringes Potential zur Grauabdeckung haben.

Außerdem kommen die Farben bei sehr dunklem Haar, wie es etwa in Asien verbreitet ist, kaum zur Geltung, weil ihre Farbtiefe schlicht zu gering ist. Das bedeutet, dass die Ausgangsfarbe – ob natürlich oder künstlich – nur um wenige Nuancen verändert werden kann. Darum kommen sie auch in Anti-Gelbstich-Produkten oder Abmattierungen zum Einsatz, die vor allem bei extrem aufgehelltem Haar empfohlen werden.

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