Beitrag geschrieben von Stefanie Gonzalez
  • Nachhaltigkeit

Tipps und Tricks für umweltfreundliche Haarpflege: So machst du es richtig!

Bist du bereit, deinen Haaren etwas Gutes zu tun und dabei die Umwelt zu retten? Wer sagt schon "nein" zu gesundem Haar und einem besseren Planeten!  In diesem Artikel erfährst du, wie du umweltfreundliche Haarpflege in deinen Alltag integrieren kannst – ganz ohne Stress und mit maximalem Glanz-Faktor für deine Haare.

1. Weniger ist mehr: Verringere deinen Produktverbrauch

Wusstest du, dass die meisten von uns jedes Mal unter der Dusche zu viel Shampoo und Conditioner verwenden? Eigentlich reicht schon eine kleine Menge aus, um Haare und Haut zu reinigen und zu pflegen. Wenn du also deinen Produktverbrauch reduzieren kannst, dann schont das nicht nur deinen Geldbeutel, weil du deutlich seltener zum Drogeriemarkt gehst, sondern auch die Umwelt, weil viel weniger Chemikalien in den Abfluss gelangen.

TIPP: Verteile eine kleine Menge Shampoo nur auf deiner Kopfhaut und massiere es sanft ein. Die Längen und Spitzen bekommen beim Ausspülen genügend Reinigung ab. Dabei schonst du deine Spitzen sogar vor dem Austrocknen, da die hohe Reinigungskraft von Shampoos oft nicht für die Bedürfnisse deiner Längen geeignet ist. Conditioner gehört dann hauptsächlich in die Spitzen – das verhindert einerseits, dass dein Haar unnötig beschwert wird und versorgt die häufig strapazierteren Bereiche deiner Haare mit den Nährstoffen, die es benötigt.

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2. Feste Shampoos und Conditioner, sparsam und umweltfreundlich

Feste Shampoos und Conditioner können echte Umweltretter sein. Sie kommen nämlich oft ohne Plastikverpackung aus, halten viel länger als flüssige Produkte und sind oft frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie Sulfaten oder Parabenen. Und meist bewahren sie dich schon automatisch vor einer Überdosierung, weil nicht aus Versehen zu viel Produkt aus der Flasche in deine Hand laufen kann.

Mittlerweile bieten viele Marken feste Haarpflege als Alternative zur Plastikflasche an. Mit natürlichen Inhaltsstoffen sind sie dann viel sanfter zu Kopfhaut und Haaren und belasten damit auch weniger die Umwelt. Und das beste ist, feste Shampoos, Conditioner und Duschgel dürfen immer ohne Limit in jedes Handgepäck. Im Urlaub musst du also nie wieder auf deine Lieblings-Haarpflege verzichten.

3. Achte auf die Inhaltsstoffe: Natürlich und biologisch

Wenn du auf umweltfreundliche Haarpflege umsteigen möchtest, solltest du immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Vermeide Produkte mit Sulfaten, Parabenen, Silikonen und Mikroplastik. Diese Stoffe sind nicht nur schädlich für dein Haar, sondern auch für die Umwelt, da sie schwer abbaubar sind.

Stattdessen solltest du lieber Produkte mit natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen verwenden. Zum Beispiel können natürliche Öle wie Arganöl, Kokosöl oder Jojobaöl deinen Haaren viel Feuchtigkeit spenden und am Ende für geschmeidiges, glänzendes Haar sorgen. Achte auch immer darauf, dass deine Haarpflege möglichst vegan und tierversuchsfrei ist.

4. Nachhaltige Haaraccessoires verwenden

Auch bei Accessoires gibt es inzwischen viele umweltfreundliche und damit meist plastikfreie Alternativen. Die meisten Haargummis oder Haarspangen bestehen nämlich oft aus synthetischen Materialien oder Plastik. Eine umweltfreundliche Alternative wären Haargummis aus Naturkautschuk und Baumwolle oder recycelten Materialien.

DIY TIPP: Stelle deine Haargummis einfach selbst her, indem du eine die Beine einer alten Nylonstrumpfhose in Streifen schneidest. Schon hast du nicht nur Haargummis, die die Umwelt schonen, sondern auch besonders sanft zu deinem Haar sind. Oder du nähst dir aus Stoffresten einen einzigartigen Scrunchie.

Wie wär’s mit einem schönen Kamm aus Holz oder Acetat? Oder einer Bürste aus Bambus und Naturborsten? Sie sind langlebig, biologisch abbaubar und gleichzeitig sanft zu deinem Haar und deiner Kopfhaut. Wenn du dennoch eine Kunststoffbürste verwenden möchtest, dann kannst du darauf achten darauf dass das Material zumindest recycelt ist.

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5. Seltener waschen

Häufiges Haarewaschen kann nicht nur dein Haar austrocknen, da es die natürliche Talgproduktion deiner Kopfhaut durcheinander bringt, sondern verbraucht auch Unmengen an Wasser und Pflegeprodukten. Versuche, deine Haare seltener zu waschen. Das klingt jetzt vielleicht paradox aber vor allem wenn deine Haare schnell nachfetten und du deshalb das Bedürfnis hast häufig zu waschen, dann versuche es auf zwei- bis dreimal pro Woche zu beschränken. Damit gibst du deiner Kopfhaut die Möglichkeit, ihren natürlichen Fettgehalt zu regulieren. Zwischendurch kannst du Trockenshampoo verwenden, um deinen Haaransatz aufzufrischen. Du wirst sehen, dass auch trockene Spitzen dann oft nach kurzer Zeit der Vergangenheit angehören.

6. DIY Haarmasken und Pflegen aus der Küche

Manchmal kannst du die besten Haarpflegeprodukte direkt in der eigenen Küche finden. Avocados, Honig, Kokosöl und sogar Apfelessig können Wunder für dein Haar bewirken – ganz ohne synthetische Inhaltsstoffe, Platikverpackung oder Chemie.

Probier es doch mal aus. Eine ganz einfache, pflegende Haarmaske kannst du aus folgenden Zutaten herstellen:

  • 1 reife Avocado
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Honig

Alles gut vermischen, ins feuchte Haar einmassieren und 20-30 Minuten einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen – und voilà, deine Haare fühlen sich weich, glänzend und gepflegt an.

Für mehr Ideen und Rezepte schau doch mal hier bei unseren Tipps zu natürlicher Haarpflege mit Hausmitteln vorbei.

Am Ende ist es gar nicht so kompliziert nachhaltige Haarpflege in deinen Alltag zu integrieren. Mit ein paar kleinen Veränderungen oder Verhaltensregeln kannst du nicht nur dein Haar, sondern auch die Umwelt schonen.

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